Legasthenie & LRS – Förderung, die an der Ursache ansetzt
Lese-Rechtschreib-Förderung, die an der Ursache ansetzt. Für mehr Sicherheit beim Lesen und Schreiben.
Wenn Lesen und Schreiben trotz Übung schwerfallen, steckt oft mehr dahinter als fehlende Motivation. Legasthenie und LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) betreffen die Art, wie das Gehirn Sprache verarbeitet, nicht die Intelligenz oder den Fleiß eines Kindes. Wir setzen genau dort an: bei den Grundlagen des Lesens und Schreibens, nicht nur beim aktuellen Schulstoff.
Genau hier setzt unsere Lerntherapie in Reutlingen an – mit einem individuellen Entwicklungsplan statt Standardprogramm.

Zielgruppe
Unsere Legasthenie- und LRS-Förderung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit offizieller Diagnose ebenso wie an alle, die Schwierigkeiten beim Lesen oder Rechtschreiben zeigen, ohne dass bereits eine Diagnose vorliegt. Auch wenn sich die Schwierigkeiten besonders im Fach Englisch bei LRS zeigen. Häufige Anzeichen: langsames, stockendes Lesen, häufiges Vertauschen von Buchstaben, große Unsicherheit bei der Rechtschreibung trotz Übens, wachsende Frustration oder Vermeidungsverhalten bei Hausaufgaben.
Ablauf
Wir beginnen mit einer gründlichen Anamnese bei uns in Reutlingen oder Remote, um herauszufinden, wo genau die Schwierigkeiten liegen – nicht nur, dass sie da sind. Darauf aufbauend erstellen wir einen individuellen Entwicklungsplan mit wöchentlichem Rhythmus. Die Sitzungen verbinden strukturierte Übungen mit Lernstrategien, die Kindern Sicherheit und Zuversicht zurückgeben. Regelmäßiger Austausch mit Eltern und, auf Wunsch, auch mit der Schule sorgt dafür, dass neue Lernmuster auch im Alltag ankommen.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Legasthenie und LRS?
Legasthenie bezeichnet eine umschriebene, meist erblich bedingte Lese-Rechtschreib-Störung. LRS ist der Oberbegriff für Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten allgemein, unabhängig von der Ursache. In der Förderung unterscheiden wir nicht streng. Entscheidend ist, wo die individuellen Schwierigkeiten liegen.Brauche ich eine offizielle Diagnose, um Hilfe zu bekommen?
Nein. Wir unterstützen sowohl Kinder mit diagnostizierter Legasthenie oder LRS als auch alle, bei denen grundlegende Lernvoraussetzungen fehlen, unabhängig davon, ob eine offizielle Diagnose vorliegt.Wie lange dauert eine Förderung in der Regel?
Das hängt vom individuellen Entwicklungsplan ab und wird im Erstgespräch besprochen. Ziel ist immer nachhaltiger Fortschritt, nicht kurzfristiges Auswendiglernen.Woran erkenne ich, ob mein Kind Legasthenie hat?
Typische Anzeichen sind anhaltend langsames oder stockendes Lesen, häufiges Vertauschen ähnlicher Buchstaben (b/d, p/q), große Unsicherheit bei der Rechtschreibung trotz regelmäßigen Übens sowie wachsender Widerwillen gegen Hausaufgaben oder Vorlesen. Einzelne Fehler sind normal. Auffällig wird es, wenn die Schwierigkeiten über längere Zeit bestehen bleiben, obwohl das Kind sich anstrengt. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam genauer hin.Übernimmt die Krankenkasse oder das Jugendamt die Kosten für eine Legasthenie-Therapie?
Das hängt vom Einzelfall ab, etwa davon, ob eine seelische Behinderung nach § 35a SGB VIII droht oder bereits eine Diagnose vorliegt. Wir beraten Sie im Erstgespräch gerne zu den Möglichkeiten und unterstützen bei Bedarf mit den nötigen Unterlagen für einen Antrag.Ab welchem Alter ist eine Förderung bei Legasthenie oder LRS sinnvoll?
Grundsätzlich gilt: je früher, desto besser, meist ab der 2. Klasse, sobald sich Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben über mehrere Monate zeigen. Aber auch bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen kann eine gezielte Förderung noch deutliche Fortschritte bringen. Es gibt kein "zu spät".
